Hilfe zum Lebensunterhalt/ Sozialhilfe

Stadtverwaltung Barntrup
Mittelstraße 14d
32683 Barntrup
Informationen zu Leistungen nach dem SGB II für Arbeitsuchende erhalten Sie beim Jobcenter

Folgende Leistungen werden im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII gewährt:

Hilfe zum Lebensunterhalt

Anspruch auf Leistungen hat, wer

  • das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze nach §7a noch nicht erreicht hat,
  • erwerbsfähig ist,
  • hilfebedürftig ist und
  • seinen bzw. ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat (erwerbsfähige Hilfebedürftige).

Ausgenommen sind Ausländer, deren Aufenthaltsrecht sich allein aus dem Zweck der Arbeitssuche ergibt, ihre Familienangehörigen sowie Leistungeberechtigte nach § 1 des Asylbewerberleistungsgesetzes. Aufenthaltsrechtliche Bestimmungen bleiben unberührt.
Ansprüche haben außerdem hilfebedürftige Angehörige im gleichen Haushalt, die nicht erwerbsfähig sind oder aus anderen Gründen keine Arbeit aufnehmen können (zum Beispiel Kinder, die noch nicht alt genug sind oder die Schule noch nicht beendet haben).

Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und ihre hilfebedürftigen Angehörigen bilden eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft.

Wer ist erwerbsfähig?

Erwerbsfähig ist, wer nicht wegen Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit außerstande ist, unter den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes täglich mindestens drei Stunden zu arbeiten.

Wer ist hilfebedürftig?

Hilfebedürftig ist, wer seinen notwendigen Lebensunterhalt bzw. den der Bedarfsgemeinschaft nicht sicherstellen kann, etwa durch Aufnahme einer zumutbaren Arbeit, aus Einkommen oder aus Vermögen. Wie der notwendige Lebensunterhalt berechnet wird, finden Sie unter "Leistungen".

Was bedeutet "Bedarfsgemeinschaft"?

Wer in einer Partnerschaft lebt und selbst nicht hilfebedürftig ist, muss seinen bzw. ihren hilfebedürftige/n Partner oder Partnerin unterstützen. Auch die Eltern bzw. der Vater oder die Mutter müssen, wenn sie selbst nicht hilfebedürftig sind, ihr Einkommen und Vermögen für ihre unverheirateten Kinder unter 25 Jahren, die zusammen mit ihnen eine Bedarfsgemeinschaft bilden und nicht in der Lage sind, ihren notwendigen Lebensunterhalt aus eigenen Kräften und Mitteln zu decken, einsetzen.

Wer gehört zur Bedarfsgemeinschaft?

  • Die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (bei erwerbsfähigen und unverheirateten Hilfebedürftigen unter 25 Jahren),
  • die Eltern bzw. der Vater oder die Mutter, wenn sie im gleichen Haushalt wohnen,
  • der Ehe- oder Lebenspartner bzw. die Ehe- oder Lebenspartnerin (das gilt nicht, wenn die Eheleute getrennt leben),
  • die eigenen Kinder bzw. (bei Partnerschaft) die gemeinsamen Kinder oder die des Partners bzw. der Partnerin, wenn die Kinder noch nicht 25 Jahre alt und unverheiratet sind, im gleichen Haushalt wohnen und selbst bedürftig sind.

Welche Leistungen werden gewährt?

  • Dienstleistungen; dazu gehören insbesondere Beratung und Vermittlung zur (Wieder-) Eingliederung in Arbeit, außerdem Angebote zur Verbesserung der persönlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Alle Leistungsberechtigten haben einen persönlichen Ansprechpartner bzw. eine persönliche Ansprechpartnerin, um jeweils gemeinsam ein passgenaues Leistungspaket mit dem Ziel einer möglichst schnellen und zugleich nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
  • Geldleistungen; neben einzelnen Hilfen zur Eingliederung in Arbeit gehören dazu vor allem Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts.
  • Sachleistungen die in besonderen Situationen anstelle von Geldleistungen bewilligt werden.

Wie setzen sich die Geldleistungen zum Lebensunterhalt zusammen?

Die Höhe der Geldleistungen ergibt sich aus einem Bedarf, der in Orientierung an die Familien- und Wohnsituation der Leistungsberechtigten ermittelt wird. Diesem Bedarf wird das Einkommen der Leistungsberechtigten gegenübergestellt, das zuvor um einige Freibeträge bereinigt wird. Ist das bereinigte Einkommen geringer als der Bedarf, ist der Fehlbetrag die monatliche Geldleistung. Der Bedarf umfasst:

Grundsicherung im Alter und bei Behinderung

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (Frühföderung, Autismustherapie, Integrationshelfer)
Familienunterstützender Dienst
Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich (ambulante Hilfe)
Hilfe zur vollstationären Pflege in Einrichtungen (Alten- und Senioreneinrichtungen, betreutes Wohnen)
Hilfe in anderen Lebenslagen (z. B. Bestattungskosten)
Behindertenfahrdienst












Sprechzeiten Verwaltung

Montag08.30 - 12.00 Uhr
und14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch08.30 - 12.00 Uhr
Donnerstag08.30 - 12.00 Uhr
und14.00 - 15.30 Uhr
Freitag08.30 - 12.00 Uhr

Dienstags ist die Verwaltung geschlossen.

Öffnungszeiten Bürgerbüro

Montag08.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag08.00 - 18.00 Uhr
Freitag08.00 - 12.00 Uhr

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