Grußwort des Bürgermeisters zum Festakt 50 Jahre Gebietsreform

Sehr geehrte Ehrengäste, 50 Jahre Grossgemeinde

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

sehr geehrte Gäste und Besucher,

liebe Pressevertreter,

ich darf Sie sehr herzlich, auch im Namen von Rat und Verwaltung, als Bürgermeister zum Festakt „50 Jahre Großgemeinde Barntrup“ hier auf dem Marktplatz willkommen heißen.

Begrüßen möchte ich aber noch persönlich:

Landrat Dr. Axel Lehmann,

unsere Ehrengäste:

Altbürgermeister, Prof. Dr. Harff,

Bürgermeister a.D. Herbert Dahle hat sich abgemeldet,

Herrn Welsch, als damaliger Gemeindedirektor von Alverdissen,

Herrn Helms und Herrn Wehrbein als damalige Ratsmitglieder der Gebietsreform,

unsere derzeitigen politischen Vertreter:

die Fraktionsvorsitzenden Herrn Wilde, Herrn Rodewald Tölle, Herrn Waltermann, Herrn von Borck sowie die Ratsmitglieder der einzelnen Fraktionen und sachk. Bürger/Innen.

Die Vorsitzenden der Heimatvereine der Stadt Barntrup:

Frau Haverich, Barntrup

Herr Müller, Sonneborn

Herr Baumann, Alverdissen

Herr Pettenpohl, Selbeck

Herr Grote, Sommersell,

den 2. Vorsitzenden vom Marketingverein Barntrup Björn Strohmeier und sein Team.

Den 1.Vorsitzenden, Herrn Werpup mit seinem Lipperland-Orchester Alverdissen

Friedo Petig der uns mit Anekdoten zu Barntrup, etwas über die Gebietsreform und die Ortsteile mitteilen wird.

Mister Blues - Torsten Buncher

Leider sind meine Kollegen die „Nordlipper Bürgermeister“, durch eigene Termine verhindert, ich soll aber die besten Wünsche von Ihnen mitteilen.

Wenn ich jemanden nicht erwähnt haben sollte, dann soll dieser sich bitte auch herzlich willkommen heißen, ich bitte an dieser Stelle um Nachsicht.

Die Stadt Barntrup feiert dieses Jahr nicht nur das 41. Stadtfest, sondern wir blicken heute in einem feierlichen Akt auch auf            

50 Jahre Großgemeinde Barntrup zurück.

Und diese 50-jährige Geschichte der Großgemeinde Barntrup ist durchaus eine Erfolgsgeschichte.

Dies ist nicht zuletzt den Menschen zu verdanken, die in dieser unserer Gemeinde leben, arbeiten und sich in vielfältiger Weise in den vergangenen 50 Jahren für ihre Gemeinde und Dorf engagiert haben.

Die Großgemeinde Barntrup wurde durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Lemgo mit Wirkung vom 1.1.1969 aus der ehemaligen Stadt Barntrup und den früheren selbständigen Gemeinden Alverdissen, Sonneborn, Selbeck und Sommersell gebildet.

Sie hatten damals etwa 9.300 Einwohner. Heute sind es etwa 8.700 Einwohner.

Das Verständnis zur Großgemeinde ist in den letzten 50 Jahren gewachsen.

Unerwünschte Begleiterscheinungen - wie sie sich bei NeugIiederungen ­ oft kurz vor Auflösung der selbständigen Gemeinden ergeben - sind damals, laut einem Bericht, nicht in Erscheinung getreten, weil mit Sonneborn, Selbeck und Sommersell der ehemals selbständigen Gemeinden bereits seit Jahren vor der Neugliederung eine Verwaltungsgemeinschaft bestand.

Die kleinen Dorfgemeinden bekamen schon damals, vor der Gebietsreform, keine Verwaltungsfachkraft mehr, weil der meist einzige fachlich vorgebildete Verwaltungsangestellte in der kleinen Dorfgemeinde auf sich allein gestellt ebenso überfordert war wie auch der ehrenamtliche Bürgermeister.

Ebenso sicher ist aber auch, dass ein Fortbestand der kleinen Gemeinden und der darin geübten Praxis in den kommenden Jahrzenten mit den sich aufzeigenden Aufgaben und Forderungen der Leistungsgesellschaft und der sich daraus zwangsläufig ergebenden Leistungsverwaltung als unmöglich angesehen wurde.

Bei aller verständlichen Abwehrreaktion der kommunalpolitisch Tätigen und der Bürger der früheren Dorfgemeinden, ist heute das Erfordernis der Neugliederung nicht mehr bestritten und das Verständnis und das Zugehörigkeitsgefühl zur Großgemeinde Barntrup in den letzten 50 Jahren erheblich gewachsen.

Abschließend möchte ich nochmals den Gedanken an den Integrationsprozess aufgreifen und den politischen Vertreterinnen und Vertretern den Bürgerinnen und Bürgern der ganzen Großgemeinde Barntrup herzlich dafür danken, dass  so viele von Ihnen in den letzten 50 Jahren mit dazu beigetragen haben, dass die Großgemeinde und die Ortsteile nicht an Ihrer eigenen Bedeutung und Identität verloren haben.

Hervorzuheben sind im besonderen Maße die politischen Vertreter der ersten Stunde der Gebietsreform vor 50 Jahren:

Noch unter uns, Herr Welsch, als damaliger Gemeindedirektor von Alverdissen sowie Herr Helms und Herr Wehrbein als damalige Ratsmitglieder.

Von großer Wichtigkeit war damals die Besetzung des Bürgermeisters und die der verschiedenen Ausschüsse.

Als Bürgermeister wurde Josef Hoffmanns und als sein Stellvertreter Bertram gewählt. Als Stadtdirektor wurde Hermann Bergmann gewählt.

Stellvertretend für das damalige Großgemeindeparlament möchte ich hier an dieser Stelle die ordentlichen Mitglieder des Hauptausschusses nennen:

SPD-Ratsherren waren Hoffmanns, Haverich, Eikmann, Brokmeier, Niere und Werpup. Die FDP stellte die Abgeordneten Bertram und Hartmann und die CDU war mit den Ratsmitgliedern von Schönberg, Wiegrebe und Mönnig vertreten.

Zu danken ist den nachfolgenden Bürgermeistern

1975-1979 Otto-Friedrich von Schönberg (CDU

1979-1999 Paul Harff (SPD)

1999-2014 Herbert Dahle (SPD)

Aber auch den Stadtdirektoren, stellvertretenden Bürgermeistern, Fraktionsvorsitzenden und den Ratsmitgliedern, die in den letzten 50 Jahren gewirkt haben und noch wirken.

Ihnen allen, den Mitarbeitern der Verwaltung, aber auch den Ehrenamtlich tätigen, deren Hilfe unerlässlich ist, sage ich ebenfalls ein herzliches Dankeschön, auch von Rat und Verwaltung, für die letzten 50 Jahre.

Unsere Heimatvereine, welche heute ebenfalls vertreten sind, sind für unsere Großgemeinde von ganz besonderer Bedeutung.

Diese bewahren das heimatliche Kulturgut von zum Beispiel Sprache, Schrift- und Brauchtum.

Sie wirken bei der Erhaltung, Gestaltung, Neuanlage und Pflege von dörflichen Gemeinschaftsanlagen mit.

Sie fördern das dörfliche Gemeinschaftsleben.

Sie schützen unser ländliches Brauchtum und die Kultur oder entwickeln sie weiter.

Sie erhalten, erstellen oder schreiben die Dorfchroniken fort.

Sie erstellen Bildgut, Dias und Filme und sammeln und erhalten diese für die Nachwelt.

Dafür zollen wir Ihnen heute unseren größten Respekt.

Herzlichen Dank dafür, dass es Sie gibt!

Ein herzlicher Dank gilt aber auch dem Kreis Lippe und den vielen anderen Institutionen, Firmen, Vereinen und Sponsoren, die ebenfalls in den letzten 50 Jahren, jeder auf seine Weise, zum Erfolg der Großgemeinde Barntrup beigetragen haben.  

Heute stehen wir, wie vor 50 Jahren, wieder vor einer Herausforderung.

Durch die heutige Digitalisierung und der immer mehr fortschreitenden Elektrifizierung des täglichen Lebens.

Aber auch der demografische Wandel und der wieder zunehmende Fachkräftemangel, machen eine Veränderung in unserer schönen Stadt Barntrup unumgänglich.

Hinzu kommt noch der immer deutlich werdende weltweite Klimawandel.

Digitale Bürgerservices, eine sparsame intelligente Straßenbeleuchtung, moderne Mobilitätsangebote für jung & alt.

Aber auch eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung sind nur einige Themen, die es jetzt und in den nächsten Jahren umzusetzen gilt.

Wir können diesen Wandel in unserer schönen Stadt nur gemeinsam mit Herz und Verstand voranbringen!

Zum Stadtfest und zum Festakt möchte ich noch das folgende sagen:

Ohne die großzügige Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Förderer wäre das Stadtfest mit dem Festakt nicht zu realisieren gewesen.

Auch das großartige Engagement des Barntruper Marketingvereins, von Frau Grönke, der Firma Maaßen, Sparkasse Paderborn-Detmold, Bad Meinberger Mineralbrunnen, Qualitas, Multi-Line Messebau, dem städtischen Bauhof und der vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist beachtenswert.

Ihnen meinen herzlichen Dank dafür, auch im Namen von Rat und Verwaltung und Bürgerschaft.

Ich wünsche Ihnen allen noch ein schönes Fest.

Herzlichen Dank für Ihr Aufmerksamkeit!

 
 

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Montag08.30 - 12.00 Uhr
und14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch08.30 - 12.00 Uhr
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Mittwoch08.00 - 12.00 Uhr
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